RSVCD.com / Die Seite zum VideoformatRSVCD - Was ist das ?
RSVCD: (kurz für RoBa-SVCD von
Robshot & Bach) ist eine Methode zum enkodieren von MPEG-2-Dateien, die eine
vorgegebene Mindestqualität gewährleistet und gleichzeitig durch variable
Bitratenkodierung den zur Verfügung stehenden Speicherplatz optimal ausnutzt.
Das RSVCDVideoformat ist zum
SVCD-Standard konform.
Wie funktioniert die RoBa Methode
Die Roba-Methode
basiert auf der Robshot-Metode, welche von Bach modifiziert wurde und nun auch für das SVCD
Videoformat anwendbar
ist.
Sinn und Zweck ist es:
1) eine Mindestqualität zu garantieren
2) Entsprechend der Qualität den Einsatz von CDs zu optimieren
3) Eventuell schnelleres Codieren
Bei der Roba-Methode gibt man eine bestimmte Qualität vor, die auf jeden Fall
erreicht werden soll. Nun untersucht Roba, wie gut man den Film komprimieren
kann und berechnet die passende Bitrate X, um die gewünschte Qualität zu
erreichen. Diese wird dann nach oben modifiziert zu Y (> X), um die CDs, die man
für die Bitrate X braucht, vollständig zu füllen. Dadurch erhält man ein
Ergebnis, das besser, aber zumindest gleich der vorgegebenen Qualität ist.
Die Qualität, die man vorgibt, lässt sich nicht mehr über die Bitrate angeben,
da man sie ja nicht mehr verändern kann. Im Reiter "Bitrate" gibt nur noch, wie
gewohnt, "Max." "Min." und "Max. Avg." an, damit man einen SVCD konformen Stream
erhält. Die durchschnittliche Bitrate pro CD wird automatisch von der RoBa
Methode ermittelt.
Was man jetzt noch einstellen kann, ist folgendes:
"Image Quality Priority": Standart ist 17
"Diese Einstellung beeinflusst die Priorität bestimmter Bildbereiche denen der
Encoder bestimmte Bitraten zuordnet. 0 bis 100 kann eingegeben werden. Der
Startwert ist 25. Bei Werten die gegen 0 tendieren, werden größere Bitraten den
komplizierten Bildteilen zugewiesen. Bei Werten nahe 100, werden größere
Bitraten den flächigen Bildteilen zugeordnet. Bei Werten nahe Null sticht das so
genannte Moskito-Rauschen (Bildrauschen, das durch Kantenflimmern auffällt, das
aussieht wie fliegende Moskitos) weniger hervor, dafür jedoch das
Kontur-Rauschen (Rauschartefakte, die wie Kantenlinien aussehen, meist in
flächigen Bildbereichen, wie z.B. dunklem Hintergrund). Genau das Gegenteil
passiert, wenn der Wert nahe 100 ist." (aus D2S Adv. Referenz)
Der Wert sollte bei Roba zwischen 15 und 25 liegen.
"Q.Factor":
Dieser Wert ist ungefähr proportional zur Qualität des Ergebnisses.
"Bei kleineren Q.-Werten steigt die Bildqualität und bei größeren Werten wird
eine höher Komprimierung verwendet" (aus D2S Adv. Referenz)
Der Wert darf bei Roba zwischen 20 und 40 (nicht höher) liegen.
"Bias": Standart ist 30
Hiermit wird die Verteilung der Bitrate im Film eingestellt. Hier kann ein Wert
zwischen 0 und 100 eingesetzt werden. Kleinere Werte bedeuten dabei, das mehr
Bitrate komplexen Szenen zugeteilt wird, mit größeren Werten bekommt man einen CBR
ähnlichen Film.
Dies hat bisher mit .vaf Erstellung geregelt. Nun kann man seinen persönlichen
Vorlieben frönen.
Unter "Advanced" kann man noch die GOP-Länge ändern, um die
Qualität
der RSVCD zu
beeinflussen.
"non linear quantisation Scale" muss man ausschalten.
Je mehr Durchläufe man macht, desto feiner kann man die RSVCD abstimmen.